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OVB-Artikel vom 4.2.11:

Vereinsvertreter  aus ganz Oberbayern trafen sich zum diesjährigen Bezirkstag des Bayerischen Radsportverbandes
im Gasthaus Sanftl in Eiselfing.
Anlass war das 60-
jährige Gründungsjubiläum der Radsportabteilung des TSV 1880 Wasserburg.

Aktiver Verband: (von links) Abteilungsleiter Stefan Seitz,
Ehrenvorsitzender des Bezirksverbandes Ludwig Dengler, Marlene
Hof-Hippke, Heike Wiener (TSV 1880 Wasserburg), Karl Zenger und
Bezirksvorsitzender Claus Dillinger. Foto re

© OVB

Aktiver Verband: (von links) Abteilungsleiter Stefan Seitz, Ehrenvorsitzender des Bezirksverbandes Ludwig Dengler, Marlene Hof- Hippke, Heike Wiener (TSV 1880 Wasserburg), Karl Zenger und Bezirksvorsitzender Claus Dillinger. Foto re

Eiselfing/Oberbayern - Begrüßt wurden die Gäste von Abteilungsleiter Stefan Seitz, der in seinem Vortrag auf die vergangenen Jahre zurückblickte und von zahlreichen Aktionen und Wettkämpfen berichtete. So unterstützte man im Jahr 2010 den erstmals ausgetragenen Wasserburger Stadtlauf mit einer Fahrradstaffel und die überregional bekannte Fahrradgruppe "Schellen- Sau" überquerte die Alpen bis nach Rom. Sämtliche Spenden kamen dabei wieder einem wohltätigen Zweck zugute. Besonders stolz ist man in Wasserburg auf die neue Triathlon- Gruppe: "Sie existiert erst seit knapp zwei Jahren, aber unsere bisherigen Erfolge können sich wirklich sehen lassen", meinte Seitz.

Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Wasserburg, Marlene Hof- Hippke, ging in ihrem Grußwort näher auf das Jubiläum der Wasserburger Sportler ein.

Einen besonders herzlichen Empfang bereiteten die Anwesenden dem Gründungsmitglied der Wasserburger Radsportabteilung Karl Zenger, der sich bis heute ehrenamtlich für den oberbayerischen Bezirksverband engagiert.

Bezirksvorsitzender Claus Dillinger zeigte sich erfreut, dass Oberbayern mit knapp 7000 Radsportlern weiterhin der mit Abstand größte Mitgliedsbezirk sei. Großen Wert legten die Verantwortlichen auch im vergangenen Jahr auf die Jugendarbeit. "Unsere Geldmittel wurden vorrangig für die Jugendförderung ausgegeben, da der Nachwuchs die Basis für unsere Zukunft bildet", so Dillinger. Er blickte auch voraus auf den im März stattfindenden Verbandstag, der von großer Bedeutung für alle Vereine sei. So werde dort über eine neue Satzung abgestimmt, welche die Rolle der Bezirksverbände stärke und ein neuer Anti- Doping- Paragraph solle verabschiedet werden.

Größeren Diskussionsbedarf sahen die Vertreter der Radsportvereine beim Thema Vereinsmeisterschaften. Es werde seit Jahren zunehmend schwieriger, von den zuständigen Behörden Genehmigungen für Straßenrennen zu erhalten, was die Veranstalter vor rechtliche Probleme stelle. Dennoch fanden auch im vergangenen Jahr zahlreiche Wettkämpfe vor Ort statt und im Rahmen des Bezirkstages gab es Pokale für die erfolgreichsten Einzelfahrer sowie die Gewinner der Vereinswertung.

Die Fachwarte berichteten über Erfolge und Aktivitäten ihrer jeweiligen Ressorts, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Mountainbike- Abteilung gelegt wurde. Der intensiven Nachwuchsarbeit sei es zu verdanken, dass der Bezirk Oberbayern neun Fahrer des gesamtbayerischen und sogar fünf Mitglieder des deutschen Mountainbike- Kaders stelle, berichtete Rudi Wimberger, im Dezember zurückgetretener Fachwart.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters und der Entlastung der Vorstandschaft durch die Versammlung wurden verschiedene Anträge der Vereine behandelt. Abschließend stellten zwei Mitglieder des "Dirtparks Übersee" ihre Anlage und die junge Radsportart vor. Dabei wird mit speziellen Mountainbikes spektakulär über Erdhügel gesprungen und dabei Tricks gezeigt. re


Artikel in der Wasserburger Zeitung vom 22.01.2011:

Vor 60 Jahren starke Wasserburger Radler

Wasserburg/Eiselfing - Am Sonntag wird der Bezirkstag des bayerischen Radsportverbandes beim TSV 1880 Wasserburg zu Gast sein. Die Vereinsvertreter tagen ab 10 Uhr in Eiselfing im Gasthaus Sanftl. Anlass dafür ist die Gründung einer Radsportabteilung in Wasserburg vor 60 Jahren.

Ausschlaggebend war damals, dass mit Karl Zenger und Witgar Neumeier zwei junge Wasserburger an der bayerischen Spitze des Radsportes mitfuhren - aber nicht für Wasserburg, sondern für Prutting und Rosenheim. Das wurde schon fast als Schmach empfunden, und so wurde Ende 1951 eine Abteilung im Sportverein Wasserburg, der sich später mit dem TSV 1880 zusammenschloss, gegründet.

"Somit werden vom nächsten Jahr an auch die Farben der Stadt Wasserburg durch aussichtsreiche Vertreter bei Radrennen in ganz Bayern und in Tirol verteidigt werden", schrieb damals die Wasserburger Zeitung. Immerhin hatten Zenger und Neumeier 1951 mehrere der damals recht beliebten Rennen gewonnen.

Karl Zenger immer noch auf dem Rennrad

Heute heißt die Abteilung Radsport/Triathlon. Und zumindest einer der Ur- Väter ist immer noch aktiv. Während Witgar Neumeier leider immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat und nur mehr ganz gelegentlich aufs Radl steigt, hat Karl Zenger letztes Jahr noch 4600 Kilometer auf dem Rennrad absolviert. Und auch heuer war er schon unterwegs, "auch bei Minusgraden."

Der 80-

jährige Zenger ist auch noch auf Vereinsebene engagiert: Im Bezirkstag ist er Revisor. koe



OVB 30.06.2010:

OVB 25.06.2010:  

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